

Unsere Zukunft ist eng mit dem Ozean verknüpft. Er verbindet uns alle durch Nahrung, Kultur und Sport. Der Ozean ist nicht nur die Heimat von wunderbarem und reichhaltigem Leben, sondern auch eine wirkungsvolle Klimalösung. Doch die Praxis der Grundschleppnetzfischerei gefährdet dieses wertvolle Ökosystem.
Wir laden dich ein zu einem Abend rund um das Thema Meeresschutz. Gemeinsam schauen wir uns die Patagonia Kurzfilme The Custodians, Madre Mar und L'arte dell'attivismo an und diskutieren mit Expert:innen über Meeresschutz, das Problem der Grundschleppnetzfischerei und darüber, wie wir selbst aktiv werden können.
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Weiter unten findest du Trailer zu den Filmen und einen Link zu unserer Petition gegen Grundschleppnetzfischerei.Â
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Nicolas Entrup ist Direktor für Internationale Beziehungen bei OceanCare.
Nicolas Entrup engagierte sich schon früh, parallel zu seinem Studium der internationalen Politik und Sozialanthropologie, in Tierschutzinitiativen und konzentrierte sich bald auf den Schutz mariner Arten. Von 1999 bis 2011 war er Geschäftsführer der Whale and Dolphin Conservation (WDC) in Deutschland. Im Jahr 2011 gründete Entrup seine eigene Kampagnenagentur SHIFTING VALUES und arbeitet seitdem eng mit und für die internationale Meeresschutzorganisation OceanCare. Bei OceanCare ist er Direktor für Internationale Beziehungen und leitet seit 2018 das Programm "Invisible Pollution", welches sich auf die Reduzierung der Lärmbelastung im Meer und die Bekämpfung von Aktivitäten konzentriert, die sich negativ auf die Meeresfauna und -flora, sowie auf die globale Erwärmung auswirken. Der Schwerpunkt des Programms liegt auf der Beendigung der Suche nach Öl- und Gasvorkommen, der Verringerung des ökologischen Fußabdrucks der Schifffahrt, insbesondere von Meereslärm, Treibhausgasemissionen und dem Risiko von Kollisionen mit großen Meerestieren.
Entrup vertritt OceanCare in zahlreichen internationalen und regionalen Abkommen, darunter das Abkommen zur Erhaltung der Wale im Schwarzen Meer, im Mittelmeer und im angrenzenden Atlantik (ACCOBAMS), die Barcelona Konvention (UNEP/MAP), das Übereinkommen über wandernde Arten (CMS) und die Internationale Walfangkommission (IWC) sowie in der Koordinationsgruppe für Meeresstrategie (MSCG) der Europäischen Union, die sich mit der Umsetzung der Meeresstrategie-Rahmenrichtlinie beschäftigt. Er wurde bereits zu zahlreichen hochrangigen Veranstaltungen als Gastredner eingeladen, u. a. als Podiumsteilnehmer bei der 19. Sitzung des offenen informellen Konsultationsprozesses der Vereinten Nationen über Ozeane und Seerecht zum Thema "Anthropogener Unterwasserlärm" in New York im Jahr 2018. Im Jahr 2019 wurde er von der belgischen Regierung als Redner zum Climate Action Summit und den Vereinten Nationen in New York eingeladen. Im Jahr 2023 war er erneut geladener Diskussionsteilnehmer beim 23. Treffen des Offenen Informellen Konsultationsprozesses der Vereinten Nationen über Ozeane und Seerecht zum Thema "Neue Technologien: Chancen und Herausforderungen" in New York.
Entrup nahm an mehr als 30 internationalen Konferenzen teil und setzt sich fortwährend für strengere Maßnahmen zum Schutz der Meere und der marinen Arten ein.
Tina ist Vizepräsidentin bei Sharkproject Österreich und im International Cooperation Team von Sharkproject International, wo sie mit vielen Meeresschutzorganisationen an gemeinsamen globalen Kampagnen und haischutz-Aktionen arbeitet. Hauptberuflich ist sie als Prozess- und Projektmanagerin in einem Transport und Logisitk Unternehmen tätig.
Sharkproject ist eine Artenschutzorganisation, die sich für den Schutz der Haie und ihres marinen Lebensraumes einsetzt. Neben Bildungs- und Öffentlichkeitsarbeit zu Meeresschutzthemen engagiert sich Sharkproject v.a. auch für ein globales Umdenken in Bezug auf die Nutzung unserer Meere, wirklich nachhaltige Fischerei, Beifangreduzierung und die Errichtung von Schutzgebieten. Alle Mitarbeitenden arbeiten ehrenamtlich und alle Spendengelder kommen direkt Haischutz-Projekten zugute. Neben der Dachorganisation Sharkproject International gibt es Landesorganisationen in Österreich, Deutschland und der Schweiz. Sharkproject ist Mitglied der Deep Sea Conservation Coalition (DSCC) und setzt sich für ein Moratorium gegen den Tiefseebergbau und die Einstellung von zerstörerischen Fangmethoden ein
Die Grundschleppnetzfischerei zerstört unseren Meeresboden, gefährdet die traditionelle Kleinfischerei und verschärft die Klimakrise.
Wir fordern die führenden Entscheidungsträger:innen in Europa dazu auf, diesen zerstörerischen Praktiken ein Ende zu setzen - im ersten Schritt durch ein sofortiges Verbot von Grundschleppnetzfischerei in Meeresschutzgebieten und küstennahen Zonen.Â
Mit deiner Teilnahme an unserer Petition trägst du dazu bei, unsere Meere zu schützen. Teile die Petition gerne mit Familie, Freund:innen und deinem Netzwerk.
Klicke auf den Button, um mehr zu erfahren und um die Petition zu unterschreiben.Â